Wie funktioniert ein Schneeschmelzsystem?
Das Prinzip ist das gleiche wie bei der Fußbodenheizung – angepasst an die Anforderungen des Außenbereichs. Ein Rohrsystem wird unterhalb der Oberflächenbefestigung verlegt und von warmem Wasser durchströmt.
Im Gegensatz zur Rasenheizung müssen Schneeschmelzsysteme deutlich mehr Energie bereitstellen: Die Oberfläche muss nicht nur frostfrei gehalten, sondern aktiv erwärmt werden – typische Vorlauftemperaturen liegen zwischen 35 und 55 °C, die Heizleistung zwischen 250 und 400 W/m² je nach Standort und Nutzungsanforderung.
Elektrische Systeme – als Heizkabel oder Heizmatten – sind hier wirtschaftlich konkurrenzfähiger als bei der Rasenheizung, da die beheizten Flächen oft kleiner sind. Für größere Flächen ab ca. 50–100 m² ist die wassergeführte Variante in der Regel energetisch und wirtschaftlich überlegen.

